Kurzbericht: Vogesen-/Elsassfahrt vom 23./24. August 2003

Autoren

 

Thomas Amiet
Urs Hunkeler

Kurzbericht: Vogesen-/Elsassfahrt vom 23./24. August 2003

Anstelle eines eigenen schweizerischen LAVERDA-Treffens im August organisierte der LCS unter der Leitung von Christian Meier für dieses Jahr eine 2-tägige Fahrt in die Vogesen. Mit den Anmeldungen wollte es zuerst nicht so richtig klappen. Erst nachdem Präsi Urs Hunkeler einen Herz erweichenden Aufruf per E-mail startete, meldeten sich dann doch noch einige Laverdisti an. So kam schlussendlich eine ganz ansehnliche Gruppe zusammen. Bei herrlichstem, warmem Sommerwetter trafen sich 12 Motorräder, zumeist LAVERDA’s (Christian, mit seiner Sportverletzung, musste die BMW nehmen), mit insgesamt 14 Passagieren an 3 verschiedenen Treffpunkten.

Eine Gruppe bestehend aus Jürg und Yasmin Mumprecht, Armin und Inge Meier, René Zinggeler, und Christian Meier kamen von Laufenburg, über Murg, Rickenbach, Todtmoos, Mambach, Todtmoos-Weg, Präg, Utzenfeld, Münster und Bad Krozingen nach Breisach. Leo Zimmermann, Ruedi Tanner und Thomas Amiet erreichten Breisach direkt von Basel aus. Urs Hunkeler fuhr mit Philipp Dietiker zusammen vom Treffpunkt Ost, in Diessenhofen, über Gottmadingen, Engen über den Hegaublick nach Geisingen und weiter über Donaueschingen, das verträumte Tannenheimer-Tal, ein weiteres kleines Seitental nach Simonswald und über Emmendingen, dann am Fusse des Kaiserstuhls entlang, mit seinen schönen Rebhängen und kleinen Dörfern nach Breisach. Pünktlich hier eingetroffen wurde diese Gruppe dann von Jean-Daniel begrüsst. Nach kurzer telefonischer Rücksprache fand dann auch die Gruppe mit Christian das schöne Lokal etwas ausserhalb Breisach direkt am Rhein. Hier im Jack Daniels Pub, nahmen wir gemeinsam das Mittagessen ein. Wobei natürlich meist nur erfrischendes Apfelschorle getrunken wurde. Ob währschafte riesige Schweinshaxe vom Grill (Thomas konnte es kaum fassen, dass er so ein riesiges Teil serviert bekam!) oder Jägerschnitzel, dass Essen mundete allen prima.

Danach ging’s unter kundiger Leitung von Jean-Daniel aus Strasbourg in Richtung Vogesen. Nach einer schönen Fahrt von etwa 100 km, mit einer kurzen Rast am Lac Blanc, erreichten wir das Dörfchen Lievpre. Die Route führte über Marckolsheim, Ribeauvillé, Aubure, Col de Freland, Lapoutroie, Orbey, Col de Luschpach, Col du Bonhomme, Ste. Marie-aux-Mines. Dank der eher etwas gemütlichen Fahrt konnten wir zwischendurch auch einen Blick in die herrliche Vogesenlandschaft werfen. Etwas ausserhalb von Lievpre, völlig im Grünen, liegt die idyllische „Domaine d’Estary“, wo wir nach einem Begrüssungs-Apero, mit welchem Markus Baumann und Angelika auf uns warteten, die Zimmer bezogen. Die Domaine d’Estary ist wahrscheinlich ein ehemaliger Gutshof, der in ein heimeliges Hotel umfunktioniert wurde. Das Highlight des Abends war ein fünfgängiges Nachtessen bestehend aus Pastete, Lachs mit Reis, Hirsch mit Spätzli, Käsebuffet und Eistorte. Wir sind der Überzeugung, dass niemand, nicht einmal René, noch ein klitzekleines Hüngerlein hatte, als wir zu Bett gingen. Das Preis-Leistungsverhältnis für das Nachtessen war sicher sehr gut, aber etwas höher als in der Ausschreibung aufgeführt. Da aber der LCS grosszügig die Kosten der Getränke für alle Gäste übernahm, fiel die Rechnung dann doch sehr bescheiden aus.

Unser Präsi und René fuhren nach dem Frühstück gleich direkt wieder über den Schwarzwald in die Schweiz, damit sie den Nachmittag noch mit der Familie verbringen konnten. Etwas später bestiegen auch die restlichen LCS’ler, mit den für Sonntag angereisten, wieder ihre LAVERDAs und fuhren unter der Leitung von Jean-Daniel und Christian über die Hochkönigsburg nach Ribeauville zum Auftanken. Danach ging’s über den Col du Bonhomme auf die Route des Cretes, wo wir wiederum in den Genuss einer wunderbaren Aussicht kamen. Auf dem Hundskopf assen wir zu Mittag. Leider hatte es zeitweise etwas viele Sonntagsfahrer, die uns mit ihren Renault Mégane’s im Weg herum standen. Der Heimweg führte uns schliesslich via Grand Ballon nach Cernay. Dort nahmen wir die Autobahn in Richtung Basel unter die Räder. Es waren zwei schöne Tage!

Vielen Dank an Christian für die Organisation und an Jean-Daniel für die Führung!

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