Kurzbericht: Herbstausfahrt Hegau/Donautal

Autoren .
Urs Hunkeler
Kurzbericht: Herbstausfahrt Hegau/Donautal vom Sonntag, 14. September 2003 (auch als Altherrenausfahrt, durch den Altweibersommer bekannt)

Dieses Jahr führte uns Arwed Bufe, für einmal etwas östlicher als der Schwarzwald, in eine nicht minder reizvolle Gegend in unserem nördlichen Nachbarland. Am Treffpunkt Café Möve in Diessenhofen traffen dann auch bis 10 Uhr, 8 Laverdas plus eine BMW mit Total 10 Personen Besatzung ein. Es war zwar noch etwas kühl, aber sehr schön und die exklusiven LAVERDA-LCS-Jacken wärmten Ihre Besitzer prächtig. Nachdem auch Urs Haberstich seine alte 750’ger noch aufgetankt hatte, fuhren wir los, es ging über die alte Holzbrücke nach Gailingen, Gottmadingen, dann flott weiter über Engen, den Hegaublick, (ein sehr beliebter und gut besuchter Moto-Treff) über viele kleine, aber sehr flott zu fahrende Strassen, zu unserem zweiten Treffpunkt nach Neuhausen ob Eck. Hier erwartet uns bereits Léo Weber, welcher ja in dieser Gegend da Zuhause ist. Er war aber der einzige, welcher diesen Treffpunkt auswählte. Gedacht, extra für die Leute, welche am Vorabend das Treffen der Rohrdorfer Freunde besuchen wollten. Mit diesem Programm wären echt sehr viele Punkte für die Clubmeisterschaft zu holen gewesen!! Dies und auch das schöne Wetter langte scheinbar nicht, die LCS’ler zu animieren. Daher fand das gesellige, schöne und nahe Treffen der LFR, in Eyach bei Horb, leider nur mit einer extrem kleinen Schweizer Beteiligung statt. Das eine Woche zuvor versandte Mailing, mit Lageplan und Infos, hat scheinbar nicht gefruchtet. Wirklich sehr schade!!

Mit der nun ortskundig verstärkten Gruppe ging es weiter, durch einige kleine schmucke Dörfer und über schön geschwungene Landstrassen, durch das Bäratal und über Ausläufer der schwäbischen Alp, nach Thiergarten zu unserm Mittagshalt. Leider hatte die 1000’er SFC von Noldi Ritz nur noch gut 600ccm, weil sie nur noch auf 2 Zylindern lief. Zuerst wurde auf ein Schwimmerventil getippt. Noldi fand aber dann Zuhause heraus, dass es die DMC Box war, welche auf einem Zylinder nicht mehr arbeitete. Als Arwed noch mal kurz in die Karte schaute wo das Restaurant sei, gesellte sich auch noch Fritz Steger mit seinem Gespann zu uns. Kaum 700m weiter war ja dann auch das Restaurant auf einer schönen Terrasse etwas über dem Tal der noch jungen Donau. Je nach Lust und Laune gab es eine feines Zanderfilet mit Gemüse und Kartoffeln, oder zarte Schweine-Medaillons an einer feinen Cognac-Sauce mit frischen Champignons und echten schwäbischen Spätzle frisch vom Brett. Allen mundete es prima, so dass wir so gegen 2 Uhr, gestärkt die zweite Etappe unter die Räder nehmen konnten.

Nach einem kurzen Törn erreichten wir den Knopfmacherfelsen, welcher eine beliebte und gut besuchte Attraktion darstellt. Nicht unberechtigt, hat man doch von hier, einem Felsvorsprung einige 100m über der Talsohle, eine wunderschöne Aussicht über weite Bereiche des Donautals. Nachdem fast alle die Aussicht genossen hatten, der Anblick ist nichts für Leute mit Höhenangst, machten wir uns wieder auf die Stahlrösser. Die Rückfahrt verlief meist wieder über schöne geschwungene, kleinere Landstrassen, Richtung Stockach und dann über den Schienerberg, wo wir ca. 5km vor Stein am Rhein, den offiziellen Teil Ausfahrt, bei Kaffe und frischem Zwetschgenkuchen, beendeten. Ab Diessenhofen bis hier, waren es ca. 190km, für die wir in gut 3h Fahrzeit benötigten. Nach der Verabschiedung, nahmen dann alle die restliche Heimfahrt Individuell, oder in kleinen Gruppen, unter die Räder. Meines Wissens sind alle wieder wohlbehalten nach Hause zurückgekehrt. Auf meiner Rückfahrt mussten wir zwischen Eschenz und Herdern noch kurz anhalten, da die Feuerwehr zuerst noch einen durch den starken Wind umgeknickten Baum von der Strasse entfernen musste.

Alles in allem, sicher wieder einmal eine sehr schöne gelungene Ausfahrt, bei herrlichem Wetter, aber leider einmal mehr mit einer schwachen Beteiligung. Alle Teilnehmer lobten die sehr schöne Streckenwahl, genossen die reizvolle Landschaft freuten sich über die freien offenen Strassen, welche grossen Spass machten und zügig befahren werden konnten. Wer zeigt uns nächstes Jahr eine schöne Gegend?? Bitte beim Vorstand melden!

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