Kurzbericht: Skiweekend auf dem Wasserngrat bei Gstaad

Autor .
Urs Hunkeler
Kurzbericht Skiweekend/Wintertreffen LCS 18.&19. Januar.2003 auf dem Wasserngrat bei Gstaad

Vor über einem Jahr hat sich Hans-Peter Romang bereit erklärt für 2003 die Organisation des Ski-Weekends zu übernehmen. Denn bereits in vergangenen Jahren hatte Hans-Peter solche Weekends bestens organisiert. Meist waren wir dazu in Schönried im Gebiet Rellerli. Durch verschiedene Änderungen war dies für Heuer nicht mehr möglich. Daher hat sich Hanspeter bereits früh nach Alternativen umgesehen und auch eine gefunden. Der Wasserngrat oberhalb von Gstaad beim Eingang zum Turbachtal bot sich dafür an. Zum Glück, denn das Rellerli war fast bis nach oben nur braun, die Sonne hatte den wenigen Schne fast restlos weggepuzt.
Das Bergrestaurant auf dem Wasserngrat bietet auch die Möglichkeit an in verschiedenen Zimmern im Massenlager zu übernachten. Das Lokal liegt bei der Bergstation der modernen 4'er Sesselbahn, ca. 50m unterhalb des Clubhauses des Eagle -Club's. Auf einer wunderschönen Sonnenterasse auf zirka 2000m Höhe. Das Lokal wird von einem jungen Wirt betrieben und bietet eine sehr gepflegte Küche und eine grosse Weinkarte, welche natürlich speziell auch die Ansprüche der sicher gutbetuchten Eagle-Member zufrieden stellt. Natürlich gab es ein sehr feines Fondue und genügend Getränke um auch einen grösseren Bedarf zu stillen.

Da sich das Lokal bei der Bergstation befindet, sollte man um spätestens 16:30 die Bergfahrt antreten, ausser man will die mehrere 100m Höhendifferenz in steilem Gelände zu Fuss zurücklegen.

Bereits um 11:30 am Samsatg rumorte es in meiner Garagen-Einfahrt, denn Andi kam aus Ebnat-Kappel mit seiner 120° Jota angefahren um dann den restlichen Weg mit mir zusammen im doch etwas wärmeren Auto unter die Räder zu nehmen. Zuerst habe ich in der Garage dann noch für Platz gesorgt, damit Andi seinen Schatz wohlaufgehoben wähnen konnte. Nach der Begrüssung und einem Kaffee ging's dann los denn um 12:10 stand Christian bereit, welcher mit uns zusammen nach Gstaad fuhr. Nach einer problemlosen Fahrt und einmal nachtanken sind wir kurz nach drei in Gstaad eingetroffen.
Nach einem Kaffee bei herrlichem Sonnenschein ging es zur Talstation der Wasserngrat-Bahn. Für 19.- Fr. (inkl. 4.-Fr. Konsumationsgutschrift) durften wir uns samt Gepäck zur Bergstation fahren lassen. Hier trafen wir auch die anderen Teilnehmer und alle konnten noch fast 2h herrlichen Sonnenschein auf der Terasse geniessen. Roberto nutzte bereits am Samstag die Gelegenheit und das herrliche Wetter zum Skilaufen. Neuigkeiten wurden ausgetauscht und später dann auch die Zimmer bezogen. Wir waren eine kleine aber feine Truppe von 7 Laverdisti und 2 der Kinder von Hans-Peter. Nun liessen wir es uns gut gehen und genossen einen gemütlichen Abend unter Freunden.

Wer wollte konnte den Apéro auch im geheitzten Whirlpool mit Blick auf das Palace von Gstaad und einem atemberaubenden Gebirgspanaroma auf der Terrasse einnehmen.

Bereits um 8 Uhr wurde es wieder hell draussen und die Sonne kündigte einen weiteren herrlichen Tag an. So schafften es die meisten und wir trafen uns um 9 Uhr zu einem ergiebigen Frühstück mit frischem Brot. (allerdings mit leichtem Triebfehler, wie unser Spezialist bemerkte!) Es schmeckte aber allen und wir langten zu, denn dies war im Übernachtungspreis von 25.- Fr. inbegriffen. Auch die sehr gute Konfitüre aus dem Gourmetladen wurde dick genug aufgetragen.

Ich selber benutzte anschliessend die Gelegenheit und ging mit einer 2h-Karte auch noch 2 volle Stunden auf die Piste. Das Gelände ist recht anspruchsvoll und bietet einige schöne Abfahrten, Dank künstlicher Beschneiung hatte es genug, wenn auch etwas harten Schnee. Die Zeit hat auf jeden Fall gereicht, dass mich am Montag ein schöner Muskelkater an den Sport erinnerte.

Nach einer kleinen Stärkung, wiederum draussen bei herrlicher Sonne, verabschiedeten wir uns so gegen 14 Uhr, um noch vor der grossen Rückreisewelle das Simmental hinter uns zu lassen. Auf diese Weise verlief auch die Rückreise problemlos und ohne unnötige Standzeiten.

Besten Dank noch mal an Hans-Peter Romang für die sehr gute und gelungene Organisation sowie die Betreuung. Es ist nur schade, dass nicht mehr Laverdisti das Angebot nutzen um ein schönes Wochenende in den Bergen zu verbringen. Es wäre schön, wenn das Angebot breiter genutzt würde.

Bericht / Fotos: Urs Hunkeler

back