Kurzbericht: Skiweekend in Attinghausen

Autor .
Urs Hunkeler

Kurzbericht: Skiweekend im Berghaus Brüsti, Attinghausen
vom 13. - 14. Januar 2001

Dieses Jahr organisierte wieder einmal Roberto Z'Graggen unseren Wintertreff in der Urschweiz. Ab Samstag Mittag trudelten nach und nach die bekannten Gesichter ein und fuhren gruppenweise mit dem Seilbähnchen zur Bergstation. Leider wurden alle enttäuscht, die damit gerechnet hatten, auf etwas über 1600m ü.M. dem Nebel zu entfliehen. Den auch die Bergstation Brüsti war in dichten Nebel gehüllt. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und die kräftige Bise, machten den Aufenthalt draussen tatsächlich etwas ungemütlich. Daher traf man sich in der gemütlichen Gaststube. So hatten auch alle genug Gelegenheit die neusten Infos und Gerüchte auszutauschen. Nicht nur über Laverda's, sondern auch über Computer, Internet und digitale Fotografie wurde gefachsimpelt. Dazwischen aber ganz klar auch immer viel "Benzin" geredet, wie sich dies gehört. Klar wurde dann natürlich auch gejasst, von Schieber, Schellenjass bis zu Uno und anderen Spielen, welche speziell die doch recht zahlreichen Nachwuchs-"Laverdianer" begeisterten. - Mindestens aus dieser Sicht scheint der Nachwuchs gesichert. Wie viele von ihnen aber später wohl einmal Laverda fahren, bleibt noch offen. Pünktlich um 19 Uhr wurde dann zu Tisch gerufen, um die inzwischen hungrigen Mäuler zu versorgen. Der Beaujolais schmeckte prima zu Schnitzel, Pommes und Bohnen. Auch Ketchup war für alle genug da und der Nachschub klappte hervorragend, bis wirklich alle satt waren. Die reichlich zum Nachtisch servierten feinen Quarktaschen wurden im Verlaufe des weiteren Abends auch immer weniger und bis zum Frühstück waren auf jeden Fall alle verschwunden. Bei weiteren Jass- und Diskussionsrunden verging die Zeit wie im Flug. Auch der Nebel hatte sich nun ins Tal zurückgezogen und wir hatten eine wunderschöne kalte und sternklare Nacht. Das ältere Wirtspaar war dann vermutlich froh, als es nach Mitternacht doch langsam ruhiger wurde. Denn so nach und nach verzogen sich die meisten auf ihre Zimmer oder ins Massenlager, um in den verdienten Schlaf zu fallen ! - Die Plätschergeräusche, welche teilweise gegen den Morgen zu hören waren, hatten aber nichts mit einem Wetterumschwung zu tun, denn der neue Tag begrüsste uns mit herrlichem Sonnenschein. Einem Eichhörnchen konnten wir lange Zeit zuschauen, wie es in aller Ruhe im Vogelhäuschen auf dem Fensterbank frühstückte. Bei Gipfeli, frischem Sonntagsbrot und heissem Kaffee, kehrten bei den meisten die Lebensgeister auch wieder zurück. - Je nach Gusto, wurde dann bei Spaziergängen, beim Skifahren, oder bei einem weiteren Schwatz in der Gaststube der herrliche Tag genossen ! - So nach und nach wurde der bunte Haufen immer kleiner und man nahm die Heimreise unter die Räder! - Ich auf jeden Fall nicht, ohne das obligate herrlich feine Güggeli im Restaurant Burg. Dabei musste ich nicht sehr viel Überzeugungsarbeit leisten, um Mark Schätti zu überzeugen mich zu begleiteten. Satt und um eine schöne Erinnerung reicher, war ich so auch früh genug zuhause, um meine beiden Kleinen noch geniessen zu können! Recht herzlichen Dank an Roberto, der für uns die Organisation übernommen hat. Wie gewohnt, gelungen und professionell. Nun bin ich auch sicher, dass mir die Zeit bis zur Saisoneröffnung, nicht zu lang wird.

Urs Hunkeler

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