Bericht: Schwarzwald "Sternfahrt"

Autoren

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Urs Hunkeler
Thomas Amiet

Kurzbericht: Schwarzwald "Sternfahrt" vom Sonntag, 22.06.2008

Wie an der GV im März versprochen, hat Bernd Ruf eine schöne Tour ausgewählt und rechtzeitig gemeldet, so dass dieser Anlass das LCS-Programm ergänzen konnte.

Mit drei offiziellen Treffpunkten sollte es möglichst vielen LCS’lern möglich sein, diese Tour mitzumachen. Rechtzeitig auf diesen Anlass wurde das Wetter nach einem bisher zu kühlen und nassen Juni endlich auch sommerlich, ja fast zu heiss.

In Diessenhofen trafen sich Jürgen, Louis, Noldi, Mark und Urs, welcher den Treffpunkt betreute und die Gruppe zum Mittagessen nach Schluchsee führte. Die Reiseroute führte zuerst durchs Hegau auf den Hegaublick zwischen Engen und Geisingen. Hier wurde ein kurzer Halt gemacht, um an diesem Biker-Treffpunkt mit unseren Klassikern den anwesenden Töfflern mal wieder ein paar richtig schöne Motorräder zu zeigen! ;-) Unsere Gruppe fand auch breite Beachtung und positiven Zuspruch, obwohl einige rätselten, ob LAVERDA auch wirklich eine eigene Marke sei. Trotz der vielen Motoren richteten sich unsere Blicke beim vertrauten Klang von Tom’s Jota auf die Strasse, wo wir sahen, dass er zum anderen Treffpunkt 100m weiter links abbog. Da wir ohnehin gleich weiterfahren wollten, fuhren wir zu Tom und begrüssten Ihn und seine Begleitung vom Motorradclub Lindenberg. Danach machten wir gleich gemeinsam weiter auf den Weg. Wir wählten kleinere weniger befahrene Nebenstrecken, teils durch kleine schmucke Dörfer. In einem von Ihnen mussten wir wegen einer Prozession kurz anhalten und auf den Tipp des lokalen Feuerwehrmanns wurde die Prozession dann kurzerhand umfahren.

Durch die eindrucksvolle Wutachschlucht mit einer zusätzlichen Umleitung über einen holperigen Waldweg, vorbei am Skilift, welcher wohl auch nicht immer eine sehr lange Betriebszeit hat, ging’s weiter über Bonndorf dann recht flott und ohne Zwischenfälle nach Schluchsee, wo wir auch gleich das Hotel Sternen fanden und unsere Klassiker davor aufstellten. Wir waren etwas früher als die Gruppe von Rheinfelden, aber unsere Strecke war auch mit nur gut 100km etwas kürzer. Der ganze obere Teil des Biergartens war für uns reserviert und um die Küche nicht mit allen Bestellungen zur gleichen Zeit zu überfordern, bestellten wir schon mal was Feines aus der Küche.

Später direkt mit der Gruppe aus Rheinfelden stiessen auch Charly, Harry und Heckl aus Rohrdorf noch zu uns, sie machten auf der Rückfahrt von einem Besuch in der Schweiz ebenfalls hier kurz Rast, um mit Gleichgesinnten zu plaudern.

Im schönen Cafe Elke mit wunderbarer Aussicht über das Rheintal fanden sich Bernd, Urs Haberstich, Urs Soder, Erdal, Ruedi, Dölf, Thomas, Werner Jost, Jörg Strehler und ein Kollege von Jörg ein. Die Tour, welche Bernd leitete, führte uns über Kandern, Tegernau, Schönau, Todtnau nach Schluchsee. Dort trafen wir die „Diessenhofener-Delegation“ bereits beim Essen im Gasthof Sternen. Auf Wunsch des Wirtes (und Bürgermeister von Schluchsee) stellten wir unsere LAVERDAs vor dem Ratshaus zu einem Gruppenfoto auf. Dafür spendierte er in uns verdankenswerter Weise ein Kaffee (oder ein Schnäpserl). Vernünftigerweise wählten alle den Kaffee und nicht das Schnäpserl.

Einige fuhren dann bereits ab Schluchsee wieder eine eigene Route, jedoch ein schöner Konvoi von etwa 15 LAVERDAs aus der Schweiz und Deutschland gelangte dann über Rothaus, inkl. einer Strecke mit Polizeibegleitung, via das Steinatal bis vor Waldshut-Tiengen. Hier trennte sich der Tross wieder in kleinere Verbände, welche sich weiter auf den Rückweg machten. Die Gruppe aus der Ost-CH gelangte, geführt von Noldi, welcher sich hier gut auskennt, über Stetten das Rafzerfeld, Flaach, Andelfingen nach Ossingen. Hier gab es einen kurzen Halt, um die verlorene Flüssigkeit bei den Fahrern zu ersetzen (die anwesenden Mopeds waren ja alle dicht, respektive luftgekühlt). Als wir so am Schatten sassen, kam vom Bahnhof eine laut singende, fröhliche Gruppe von der Männeriege die Strasse runter. Später als wir losfuhren sahen wir, dass sich das gute Dutzend Männer, kurzerhand im Adamskostüm, im Dorfbrunnen von aussen mit Wasser und von innen mit Bier abkühlte, was jedenfalls nicht wesentlich emissionsärmer war als unsere Räder.

Soweit wir wissen, sind alle wieder wohlbehalten nach Hause gekommen. Ich meine, es war für alle ein schöner und gelungener Anlass.

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