Kurzbericht: LCS Saisoneröffnung 2004

Autor

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Urs Hunkeler

LCS Saisonstart, Ruedi’s Frühlingserwachen vom 2.Mai 2004 am Stollenrain in Arlesheim

Nach dem schönen Saison-Start im Mai 2003, auf dem Raduno in Andelfingen, durften wir dieses Jahr wieder bei Ruedi den Auftakt zur 2-Radsaison in Arlesheim feiern. Dieser Anlass noch aus den Zeiten der IG Laverda 750 hat ja bei vielen LCS’lern einen ganz besonderen Kultstatus. Und auch dieses Jahr wurden wir nicht enttäuscht. Ruedi hatte wieder ganze Arbeit geleistet, seine Garage ausgeräumt und Platz gemacht für Tische, Bänke und das Buffet. Bei dem wunderbaren Wetter konnte natürlich auch der schöne Vorplatz, resp. der ganze mit Verbundsteinen ausgelegte Platz hervorragend genutzt werden.

Für alle die Lust hatten, den Besuch bei Ruedi, mit einer kleineren (oder längeren) Tour zu verbinden boten, wir 2 Treffpunkte für gemeinsame Anfahrten.

A) beim Restaurant Löwen in Dagmarsellen wo Peter Fischer einen Kollegen begrüssen konnte.

B) Im Café Möve in Diessenhofen, wo der Präsi Urs Hunkeler mit 3 LCS’ler den Weg unter die Räder nehmen konnte.

Von Diessenhofen führte der Weg direkt via die alte Holzbrücke über den Rhein, auf die deutsche Seite, um nördlich den ganzen Kanton Schaffhausen zu umfahren und dann auf kleineren Strassen über Bonndorf, Rothaus, Häusern, St. Blasien, Todtmoos und von da aus durch das enge Wehratal nach Wehr Schopfheim und über Rheinfelden mit einem kurzen Stück Autobahn nach Arlesheim.

Eine herrliche Ausfahrt, welche in der kleinen Gruppe auch sehr gut genossen werden konnte. Ohne Zwischenfälle, unnötigen Stopps ausser eine kurze PP, welche Godi brauchte, weil er ja im Café Möve einen Kaffee getrunken hatte. Darum trinke ich jeweils lieber eine heisse Ovo (damit kann man’s nicht besser, aber länger !!), gell Godi! ;-) 

Direkt bei der Ausfahrt Reinach Süd trafen wir noch andere Besucher aus der Ostschweiz, Andi und Kurt sind zur gleichen Zeit so kurz nach 12 Uhr bei Ruedi angekommen. Bereits zu dieser Zeit war der Platz schon recht gut gefüllt, hatten es doch einige aus der Region etwas näher und sind dafür schon früher eingetroffen. Etwa 40 LCS’ler und auch etliche andere Biker haben sich über den Tag eingefunden. Es war ein herrliches Treiben und ein fröhliches Kommen und Gehen. Ausnahmslos traf man zufriedene Gesichter und es wurden auch ausgiebig neuste Gerüchte ausgetauscht und Pläne für Aktionen geschmiedet.

Da ich ausser der Ovo und einem kleinen Brötchen noch nichts gegessen hatte, nutzte ich sehr gerne das feine Angebot für einen ausgiebigen Brunch. Nach einem leckereren Salat war mein Steak dann auch gerade richtig und hat wunderbar gemundet. Da aber noch weiter immer mehr Gäste eintrudelten, hatten Ruedi und seine Helfer alle Hände voll zu tun, die hungrige Meute zu versorgen. Man war flexibel und der Nachschub klappte bestens!

An dieser Stelle ein ganz dickes, herzliches Dankeschön an Ruedi, für die grosse Arbeit, welche er und seine Schwester geleistet haben, um uns einen schönen Tag zu machen. Sogar an einen Fernseher für die Live-Übertragung des MotoGP hatte er gedacht. So konnten alle Interessierten in der Sonne draussen zusehen wie Rossi, Biaggi und alle anderen Cracks im Regen herumfahren mussten.

Mit Plaudern, Essen und Trinken verging die Zeit wie im Fluge, nach und nach machten sich die meisten individuell oder in kleinen Gruppen, direkt oder weniger direkt, wieder auf den Heimweg. Speziell Jürgen war echt begeistert, dass es nach der schönen Anreise mit Urs nun eine nicht minder reizvolle Rückfahrt unter der Leitung von Andi Gisler gab. Es wurde, meine ich, fast kein möglicher Hügel, kein kleines Strässchen und fast kein Dorf zwischen Arlesheim und Koblenz ausgelassen. Nach ein paar Kilometer im Nassen hatten wir die dicke schwarze Wolke hinter uns und wir durften die reizvolle Landschaft wieder in glänzender Abendsonne geniessen. Von Koblenz aus, wo die Gruppe auf die deutsche Seite wechselte, nahm ich dann einen direkteren Weg nach Hause, damit ich meine Kinder auch noch kurz knuddeln konnte, bevor diese ins Bett mussten.

So wie ich Andi kenne, ist die Gruppe mit ihm, Beat, Jürgen und Ruedi noch ein paar Kurven mehr gefahren. Ich gehe aber davon aus, dass auch diese Kollegen wieder wohlbehalten nach Hause gefunden haben.

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