Kurzbericht: Hochzeit von Markus Baumann

Autor

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Thomas Amiet

Spalierstehen an der Hochzeit von Ehrenmitglied Markus Baumann am 10. Juni 2006

Tatsächlich heiratet ja nicht alle Tage ein LCS-Mitglied, und schon gar nicht ein Ehrenmitglied und langjähriger, verdienter Vize-Präsident / Sekretär / Kassier des LCS! Auch fand diese Heirat an einem wunderschönen, warmen Sommertag im Juni statt und erst noch in einer sehr schönen Gegend! Wenn das also kein Grund für einen LCS-Event ist, dann gibt es kaum einen anderen!

So trafen wir uns also um 13.30 Uhr im Restaurant Isäbähnli in Trimbach, um dann gemeinsam nach Erlinsbach zur Hochzeit von Markus Baumann zu fahren. Um Punkt 14.00 Uhr starteten rund ein Dutzend LAVERDAs zu einer wunderschönen kleinen Fahrt durch den Baselbieter- und Aargauerjura. Via Unterer Hauenstein, Zeglingen, Oltingen, Schafmatt und Stüsslingen erreichten wir nach einer halben Stunde Erlinsbach. Da Vizepräsi Thomas die Lokalitäten genau rekognosziert hatte, fuhren wir geradewegs auf den Vorplatz der reformierten Kirche von Erlinsbach oder "Speutz", wie Erlinsbach in der Umgangssprache genannt wird. Auf dem Kirchenvorplatz stellten wir unsere Bikes in eine Reihe. Der arme Patrick, der auf eigene Faust angereist war, hat sich prompt von der falschen Seite der Kirche genähert und sich im Friedhof völlig verfahren und verheddert. Er musste seine LAVERDA irgendwo zwischen zwei Grabsteinen abstellen, da er weder vorwärts noch rückwärts kam. Der Töff in den Grabsteinen und Blumen gab aber ein wirklich lustiges Bild ab! Dank des guten Timings mussten wir nur ca. 5 Minuten warten bis sich die Kirchentüre öffnete. In diesem Moment starteten wir die Motoren und liessen sie brüllen, dass ganz Erlinsbach erzitterte. Glücklicherweise standen die Bikes nicht mit den Auspuffrohren zur Hochzeitsgesellschaft, denn sonst hätten alle nochmals den Coiffeur aufsuchen müssen. Markus, der von dieser Aktion überhaupt nichts wusste, war riesig überrascht und freute sich sehr über unseren Aufmarsch. Nach rund einer Minute kehrte dann wieder die gewohnte Ruhe über dem Friedhof ein und wir durften uns am herrlichen Apero-Buffet gütlich tun, das auf der anderen Seite der Kirche, beim Kirchgemeindehaus, aufgetischt wurde. So ab 16.00 Uhr machten sich die meisten wieder auf den Heimweg.

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