Bericht: 32. LCS-Treffen 2013 in Schlierbach

Autor

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Thomas Amiet
Urs Haberstich

32. LCS-Treffen am 16. bis 18. August 2013 in Schlierbach

20 Jahre nach dem legendären LCS-Treffen in Ufhusen im Jahre 1993 organisierten René und Claudia Lustenberger wieder einmal ein richtig "rüüdiges" Laverda-Treffen. Ein "rüüdiges" Laverda-Treffen? Für die Nicht-Luzerner: Was ist ein "rüüdiges" Laverda-Treffen und was ist eine "rüüdige" Laverda? Irgendwie muss man die Bedeutung dieses Wortes erfühlen, was aber für Nicht-Luzerner nicht ganz einfach ist. Ursprünglich geht dieser Wortstamm wahrscheinlich auf den Begriff "räudig" zurück (ein räudiger Hund). Zugebenermassen scheint also der Begriff "rüüdig" nicht unbedingt etwas Erfreuliches zu beschreiben, denn ein räudiger Hund oder Fuchs sieht ganz elendiglich aus und stirbt ohne tierärztliche Behandlung jämmerlich. Bei den Luzernern ist das allerdings ganz anders: "rüüdig" steht im positiven Sinn für etwas ganz Besonderes, etwas Ausserordentliches, ganz und gar nicht Alltägliches, etwas Einzigartiges und etwas das zuerst einmal einer nachmachen muss. Eben solch ein Treffen war dasjenige von René Lustenberger im Jahre 1994 und auch wieder 2013. Das fängt schon beim LAVERDA-Schriftzug an, welcher wie schon vor 20 Jahren einige Hundert Meter vom Festplatz entfernt auf einer Wiese die Besucher schon von weitem begrüsste. Mit dem Schützenhaus von Schlierbach hat René auch eine sehr gute Infrastruktur gefunden. Das Haus verfügt über eine Küche, einen Aufenthaltsraum für schlechtes Wetter, sanitarische Anlagen und dort wo sonst die wackeren Schützen mit ihren Sturmgewehren liegen, konnten die Gäste nach einem "rüüdigen" Tag ihre Schlafsäcke ausrollen und sich ausruhen.

Am Freitagabend und am Samstag trudelten dann die Gäste ein. Dank des schönen und warmen Wetters sind auch viele Gäste aus nah und fern gekommen. So kamen nebst den Freunden aus Rohrdorf weitere Gäste aus Deutschland, und aus Breganze in Italien reisten Gianni Radin und seine Frau Lucia an. Am Samstagnachmittag ging es wie gewohnt auf eine kurze Ausfahrt durch das Luzerner Hinterland. Gegen Abend kochte ein italienischer Freund von René einen feinen Risotto, dazu konnte man sich am Grill und am Salatbuffet bedienen. Am späteren Abend durfte LCS-Präsi Urs Haberstich die verschiedenen Prämierungen vornehmen. Prämiert wurden die weiteste Anfahrt und die schönste Laverda. Und wie es sich für ein "rüüdiges" Laverda-Treffen gehört, wurde auch die "rüüdigste" Laverda gewählt. Dieser Preis ging an Hans Ziegler mit seinem Laverda-Gespann. Diesmal wurde die schönste Laverda bewusst nicht durch Jury gewählt, welche aus Laverda-Insidern bestand, sondern durch einen unabhängigen Motorradmechaniker, einen Gemeinderat von Schlierbach und unserem Präsi. Die besonders trinkfesten Laverda-Freunde hatten auch in der Bar noch Gelegenheit, sich mit Flüssignahrung zu versorgen.

Am Sonntagmorgen machten sich die Gäste nach dem Frühstück nach und nach wieder auf die Heimfahrt.

Ganz herzlichen Dank an Claudia und René Lustenberger und ihre weiteren Helfern für dieses "rüüdige" Laverda-Treffen!

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